Erfolge für Seidl und Kink im kurzen Einzel von Lake Placid

Beim IBU-Cup in Lake Placid (USA) bescherten Elias Seidl und Julia Kink dem Deutschen Skiverband gleich zwei Siege im kurzen Einzel. Für Seidl war es der erste Einzelsieg im IBU-Cup.

Seidl Schnellster bei schwarz-rot-goldenem Podium

Nach dem ersten Schießen lag Franz Schaser in Führung und gab die Marschroute für den Wettkampf vor, der von Start bis Ziel im Zeichen der deutschen Athleten stand. Nach dem zweiten Schießen übernahm Seidl die Führung, nach der dritten Einlage setzte sich Simon Kaiser an die Spitze, ehe Seidl nach dem abschließenden Schießen wieder die Führung übernahm. Am Ende gewann Seidl mit zwei Schießfehlern in 40:16,1 Minuten. Damit war er 5,5 Sekunden schneller als Schaser (zwei Fehler) auf Platz zwei und 13,5 Sekunden schneller als Roman Rees (ebenfalls zwei Fehler) auf Platz drei. Das Podium war damit fest in deutscher Hand.

Seidl sicherte sich den Titel im Einzel-Gesamtweltcup.

Gaëtan Paturel aus Frankreich, Fünfter im heutigen Rennen, führt die Gesamtwertung mit 728 Punkten an, 18 Punkte vor seinem Teamkollegen Damien Levet.

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Kink fehlerfrei zum Sieg

Bei den Frauen setzte sich Julia Kink nach dem dritten Schießen des Tages an die Spitze und gewann nach tadelloser Schießleistung am Ende in 39:06 Minuten. Ihren letzten Sieg im IBU-Cup feierte sie ebenfalls im kurzen Einzel: In der Saison 2023/24 stand sie in Martell-Val Martello ganz oben auf dem Treppchen. Die Norwegerin Gro Randby (drei Fehler) verbuchte die schnellste Laufzeit des Tages und lag im Ziel 1:04,9 Minuten hinter der Siegerin auf Platz zwei. Dritte wurde mit Guro Ytterhus (zwei Fehler) eine weitere Norwegerin (+1:06,1 Minuten zurück).

Voldiya Galmace Paulin aus Frankreich gewann den Titel im Einzel-Gesamtweltcup.

Paula Botet aus Frankreich verteidigte ihre Führung in der Gesamtwertung mit 974 Punkten.

Foto: Federica Vanzetta / IBU Photo Pool

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