Road to Milano Cortina - das neue Antholz Power Ranking

Die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 rücken in großen Schritten näher und mit jedem Wettkampf-Wochenende steigt die Vorfreude auf das Highlight dieses Winters. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Viele Fans und Fachleute fragen sich: Wer hat sich Olympia als Saison-Höhepunkt auserkoren? Bei wem zeigt die Formkurve nach oben, wenn es wirklich darauf ankommt? Und wer könnte sich im Februar in Antholz zur großen Überraschung aufschwingen?

Um diese Fragen zu beantworten, führt Biathlonworld.com mit dem Antholz Power Ranking eine gesonderte Rangliste ein und wirft mit Hilfe detaillierter Daten einen Blick auf die Athletinnen und Athleten, die bei den Olympischen Spielen die größten Chancen auf Medaillen haben dürften.

Das Power Ranking ist nicht mit dem Weltcup-Gesamtstand zu verwechseln und die Prognosen des Rankings sind auch nicht in Stein gemeißelt. Vielmehr soll das Power Ranking einen neuen Blickwinkel ermöglichen. Dazu basiert es auf drei Kategorien, die auf dem Weg zu Olympia besonders wichtig sind: jüngste Ergebnisse, Anpassungsfähigkeit an die Höhe und Erfahrung bei Großereignissen.

So funktioniert‘s:

1. Jüngste Ergebnisse: 60 % Gewichtung

In der einen Woche Top-Platzierungen, in der nächsten Woche viele Strafrunden. Im Biathlon ist alles möglich, vor allem in einer Olympiasaison. Deshalb bilden die jüngsten Ergebnisse den Schwerpunkt des Power Rankings. Dabei berücksichtigen wir die zehn letzten Einzelrennen und gewichten diese so, dass die jüngsten Ergebnisse mehr zählen als die Resultate aus den Wochen davor. Eine starke Performance am letzten Wochenende hat demnach mehr Einfluss auf das Ranking als ein Top-Ergebnis aus dem Vormonat. Dadurch wird die aktuelle Form stärker berücksichtigt.

2. Anpassungsfähigkeit an die Höhe: 20 % Gewichtung

Antholz-Anterselva liegt 1.600 m über dem Meeresspiegel und die Höhenlage hat reale Auswirkungen auf Tempo, Stabilität am Schießstand und Erholungsfähigkeit der Athletinnen und Athleten. Während einige in der Höhe problemlos Top-Leistungen abrufen können, benötigen andere länger, um sich an die Höhe anzupassen.

Um dies abzubilden, lassen wir zehn Rennen in der Höhe (1.300 m und höher) einfließen. Daraus lässt sich ableiten, wer in der Vergangenheit bei ähnlichen Bedingungen wie am Austragungsort der Olympischen Wettkämpfe gut abgeschnitten hat.

3. Ergebnisse bei Großereignissen: 20 % Gewichtung

Biathlon-Großereignisse sind etwas ganz Besonderes. Der Druck ist höher, die Atmosphäre ist spezieller und es steht noch mehr auf dem Spiel. Einige Biathletinnen und Biathleten wachsen bei Großereignissen wahrlich über sich hinaus. Deshalb analysieren wir bis zu zehn frühere Rennen von Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen mit gleicher Gewichtung, um so die Fähigkeiten der Athletinnen und Athleten auf der größten Bühne unseres Sports unter die Lupe zu nehmen.

Sämtliche Wettkampfleistungen werden dann mithilfe der offiziellen IBU-Punkte in einen Score zwischen 0 und 100 umgewandelt, um Einheitlichkeit und Nachvollziehbarkeit über alle drei Kategorien hinweg sicherzustellen.

Nach Berechnung der Punktzahl jeder Athletin und jedes Athleten in den einzelnen Kategorien ermitteln wir daraus einen Power Score mit maximal 100 Punkten. Die Zahlen werden im Laufe der Saison nach Abschluss der einzelnen Rennen kontinuierlich aktualisiert, sodass es in dem Ranking immer wieder Veränderungen – vielleicht auch überraschende – geben wird.

Das Antholz Power Ranking ist weit mehr als ein Prognose-Tool. Es eröffnet eine neue Perspektive auf den Weg zu den Olympischen Spielen 2026, gibt Aufschluss über die Formkurven der Athletinnen und Athleten und deckt mögliche Überraschungen auf dem Weg nach Antholz auf – Wettkampf für Wettkampf, Woche für Woche.

Am kommenden Montag gibt es das erste Ranking nach den ersten drei Einzelrennen in Östersund!

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