Norwegen dominiert gemischte Staffeln in Brezno-Osrblie

Am letzten Tag des IBU-Cups in Brezno-Osrblie sicherte sich Team Norwegen auch in der Mixed- sowie in der Single-Mixed-Staffel den Sieg.

Norwegen gewinnt gemischte Staffeln

Isak Frey, Endre Strømsheim, Juni Arnekleiv und Maren Kirkeeide haben heute die Mixed-Staffel in Brezno-Osrblie in 1:16:44,2 Stunden für sich entschieden. Das norwegische Erfolgsquartett benötigte dabei sieben Nachlader.

Das deutsche Quartett um Lucas Fratzscher, Philipp Nawrath, Marion Wiesensarter und Juliane Frühwirt brauchte sechs Nachladepatronen und kam 1:02,7 Minuten hinter Norwegen als zweites Team ins Ziel. Schweden mit Anton Ivarsson, Oskar Brandt, Sara Andersson und Felicia Lindqvist musste zweimal in die Strafrunde, sicherte sich mit 2:02,2 Minuten Rückstand aber dennoch den dritten Rang.

„Das war meine erste Mixed-Staffel, nachdem ich in der Vergangenheit nur in der Single-Mixed am Start war. Es war eine tolle Erfahrung. Isak (Frey) und ich haben den Wettbewerb eröffnet und wollten ein gutes Polster für Juni und Maren herauslaufen. Juni war fantastisch unterwegs und Maren hat dann im Stehendschießen die Nerven behalten. Das hat richtig Spaß gemacht!“, so Strømsheim im Ziel.

Kirkeeide kam einsam und allein zu ihrem abschließenden Stehendschießen – und lieferte ab, ohne nachladen zu müssen.

„Es ist nicht ganz einfach, den Sieg nach Hause zu bringen, wenn dir dein Team mit einer so guten Leistung eine komfortable Führung auf den Weg gegeben hat. Ich habe mich ganz auf mich konzentriert und konnte letztlich Nachlader und Strafrunden vermeiden. Es war toll, Teil dieses Teams zu sein“, ergänzte Kirkeeide.

Single-Mixed-Erfolg für Dokken und Øverby

Mats Øverby und Frida Dokken, die in den bisherigen Wettkämpfen von Brezno-Osrblie jeweils einen zweiten und einen vierten Rang verbuchten, bildeten ein starkes Team in der Single-Mixed-Staffel und holten nach jeweils zwei Nachladern in 41:47,2 Minuten den Tagessieg.

Paul Fontaine und Paula Botet brauchten neun Nachlader und führten Frankreich 31,7 Sekunden hinter dem norwegischen Siegerduo auf Rang zwei. Botet lieferte sich einen harten Fight mit Flurina Volken, die zusammen mit Gion Stalder letztlich Rang drei für die Schweiz nach Hause brachte (33,8 Sekunden hinter Norwegen).

„Ich hatte viel Spaß heute bei diesem Wettkampf. Am Schießstand lief es richtig gut. Besonders gefreut hat mich, dass ich eine komfortable Führung für Frida herauslaufen konnte, die einen tollen Schlussabschnitt hingelegt hat“, so Øverby.

Dokken hatte einen Nachlader im Liegendanschlag und zeigte im letzten Stehenddurchgang keine Nerven.

„Ich war beim letzten Stehendschießen etwas nervös, da ich unsere gute Ausgangsposition sicher ins Ziel bringen wollte. Es hat Spaß gemacht, mit Mats diesen Wettkampf zu bestreiten“, sagte Dokken.

Foto: IBU/I. Stančik

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