Frey und Guigonnat gewinnen die Verfolgung in Sjusjoen

Isak Leknes Frey aus Norwegen und Gillone Guigonnat aus Frankreich haben die Verfolgung bei den IBU Offenen Europameisterschaften in Sjusjoen gewonnen. Es war Freys zweite Goldmedaille in der Verfolgung bei den Offenen Europameisterschaften, während Guigonnat ein goldener Doppelsieg in Sprint und Verfolgung gelang.

Endlich eine Goldmedaille für Frey

Nach zwei Silbermedaillen holte Frey endlich Gold in der Verfolgung – sein zweiter Titel in dieser Disziplin bei den IBU Offenen Europameisterschaften. Frey ging mit einem komfortablen Vorsprung von 45 Sekunden auf Gaetan Paturel ins letzte Schießen, schoss aber zweimal daneben. Paturel versuchte, schneller zu schießen, verfehlte jedoch drei Ziele, sodass Frey eine entspannte letzte Runde fahren konnte und in 34:44,7 den Sieg holte. Leonhard Pfund aus Deutschland, nach dem Sprint Sechster, holte mit einem Fehlschuss und 16,9 Sekunden Rückstand auf Frey Silber. Sein Teamkollege Simon Kaiser, der nach dem Sprint Siebter war, holte sich mit zwei Fehlschüssen und 28,1 Sekunden Rückstand die Bronzemedaille – seine erste Einzelmedaille bei den IBU Offenen Europameisterschaften.

Der Italiener Daniele Cappellari erzielte mit 20 perfekten Treffern die schnellste Zeit in der Verfolgung und verbesserte sich damit vom 45. Platz nach dem Sprint auf den 14. Platz in der Verfolgung.

Da Vetle Paulsen aus Norwegen krank wurde, im Sprint nur den 98. Platz belegte und auf die Verfolgung verzichtete, übernahm Antonin Guigonnat trotz unterdurchschnittlicher Leistungen in Sprint und Verfolgung nach seinem Sieg im Einzel die Führung in der Gesamtwertung des IBU-Cups.

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Guigonnat erste von fünf Französinnen bei Blumenzeremonie

Guigonnat hatte von Anfang bis Ende die Kontrolle und verfehlte nur ihren letzten Schuss. Nach der Goldmedaille im Sprint gewann sie auch die Verfolgung in 32:07,5. Wie im Sprint wurde Celia Henaff mit 18/20 Schüssen und 30,6 Sekunden Rückstand Zweite, während Sophie Chauveau mit drei Fehlschüssen und 38,9 Sekunden Rückstand ihre zweite Bronzemedaille holte. Amandine Mengin und die Führende in der IBU-Cup-Gesamtwertung Paula Botet belegten für Frankreich die Plätze vier und fünf. Neben den Französinnen nahm Marlene Fichtner aus Deutschland noch bei der Blumenzeremonie teil.

Guigonnat erzielte auch die schnellste Zeit in der Verfolgung. Gillone und ihr Bruder Antonin gewannen zusammen drei Einzelgoldmedaillen.

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Foto: M. Nordnes: IBU Photo Pool

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