Leinamo begann ihre Karriere als Langläuferin und sicherte sich den Sieg in der Juniorenverfolgung bei der Finnischen Meisterschaft 2019. Im darauffolgenden Jahr vertrat sie Finnland bei den Olympischen Jugendspielen 2020 in Lausanne und belegte Rang 24 im Langlaufsprint.
In der Saison 2020/21 wechselte sie nach einem Rückschlag durch eine leichte Verletzung zum Biathlon und trat damit in die Fußstapfen der finnischen Biathlonlegende Kaisa Mäkäräinen.
Leinamo nahm viermal an der IBU JJWM teil, gewann allerdings keine Medaille. Doch sie errang Platz 6 im Massenstart 60 bei der JJWM 2024 in Otepää. Schließlich erkämpfte sie sich Sprintsilber bei den Junioren-Europameisterschaften 2024 in Jakuszyce.
Die Dame aus Vuokatti verzeichnete in den vergangenen zwei Weltcupsaisons eine Trefferquote von 69%. Sie blieb nur an einem einzigen Tag in ihrer Karriere fehlerfrei und sschaffte damit im letzten Januar in Oberhof Rang 8 und eine persönliche Bestleistung. Damals sagte sie: „Ich habe noch nie 0-0 geschossen. Ich habe keine Idee, wie das passiert ist!“
Im Sommer 2024 philosophierte Leinamo über das Schießen in einem Instagram-Post. „Man kann nicht mit einer Erfolgsquote von 50% zum Mond fliegen. Die Kernfrage der Sommerspiele lautet: Was funktioniert? Was noch nicht? Wir haben unsere Antworten erhalten und werden damit arbeiten, bis der Boden weiß ist.“
Leinamo traf gestern 18 von 20 Scheiben bei ihrem fantastischen zweiten Platz… Eine Trefferquote von 90%. Was für eine Verbesserung!
Halten Sie die Augen offen… Sonja Leinamos Biathlonstern steigt rapide!
Fotos: IBU/Per Danielsson, Christian Manzoni, Nordic Focus