Vetle Sjaastad Christiansen & Juni Arnekleiv sichern sich Sieg in Skidskytte Kampen

Vetle Sjaastad Christiansen brauchte einen Nachlader bei seinem Stehendanschlag in der Single-Mixed-Staffel des Skidskytte Kampen, traf dann jedoch und schulterte schnell seine Waffe. Er lief der Konkurrenz auf der Schlussrunde davon und erkämpfte den Sieg zusammen mit Juni Arnekleiv in 17:05,6. Die Norweger schlugen ein wahres Staraufgebot, dass sich an diesem Nachmittag im Olympiastadion von Stockholm versammelt hatte.

„Toll, zurückzuschlagen“

Christiansen erwartete einen Kampf zwischen Norwegen und dem Heimteam bestehend aus Martin Ponsiluoma und Hanna Oeberg, doch das schwedische Duo fiel auf der letzten Runde zurück. „Nach Olympia dachten wir, dass die Schweden nach einigen Staffeln uns ziemlich nah kommen könnten und natürlich vor allem nach Martins Verfolgungssieg. Es ist also toll, zurückzuschlagen.“

„Gutes Gefühl…für das letzte Trimester“

Über den Sieg, das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro und die kommenden letzten drei Weltcups sagte er: „Wir versuchen, etwas wohl verdientes Geld nach den Olympischen Spielen zu verdienen. Das nur ein Verlustgeschäft aus monetärer Sicht… Ich genieße es jedes Jahr, hier zu laufen, und werde sicher zurückkommen! Es war schön, heute mal wieder den Körper anzutreiben nach einer ruhigen Woche nach den Olympischen Spielen. Das heutige Rennen hat mir ein gutes Gefühl im Hinblick auf den Start ins dritte Trimester gegeben.“

„Motiviert, schnell zu laufen und gut zu schießen“

Arnekleiv genoss die Atmosphäre. „Es ist verrückt. Alle jubeln und schreien, vor allem beim schwedischen Team. Das auch uns motiviert, schnell zu laufen und gut zu schießen – und wir haben es geschafft!“

Christiansens Schlussrunde brachte sein Team 1,2 Sekunden vor die Zweitplatzierten, Martin Uldal und Ingrid Landmark Tandrevold. Die Titelverteidiger Tero Seppala und Suvi Minkkinen wurden Dritte mit einem Rückstand von 3,7 Sekunden.

Mixed-Staffel-Kampf zwischen Frankreich und Schweden

Die erste Runde war quasi ein Zweikampf zwischen Emilien Jaquelin/Justine Braisaz-Bouchet und den Finnen Suvi Minkkinen/Tero Seppala. Frankreich siegte in 17:44,7; die Finnen landeten 11,5 Sekunden dahinter. Das schwedische Duo Hanna Oeberg/Martin POnsiluoma kontrollierte den zweiten Durchgang und gewann in 17:44,7. Sie schlugen das deutsche Team Lukas Fratzscher/Marlene Fichtner um 16,2 Sekunden.

Jene Athleten, die es nicht ins Mixed-Staffel-Finale geschafft hatten, traten in Massenstartsprints über drei Runden an. Tamara Steiner siegte im Damenfeld mit fehlerfreiem Schießergebnis und einer Gesamtzeit von 5:16,5. Maren Kirkeeide belegte Platz zwei und Anna Magnusson wurde Dritte. Campbell Wright triumphierte im engen Herrenfeld in 4:53,9. Er lag damit 1,8 Sekunden vor Johannes Dale-Skjevdal und 2,1 Sekunden vor Simon Eder. Alle hatten im Stehendanschlag eine Scheibe verfehlt.

Christiansen lädt blitzschnell nach und holt den Sieg

Im Finale der Single-Mixed-Staffel erwarteten alle einen Zweikampf zwischen den Vorrundensiegern Frankreich und Schweden, doch beide Duos fielen aufgrund von Schießfehlern vor der Schlussrunde zurück. Hanna und Minkkinen duellierten sich auf ihren Runden. Finnland führte schließlich beim letzten Wechsel. Christiansen schob sich nach dem Liegendschießen in Führung und lag nun vor Tero Seppala. Ponsiluoma fiel 14 Sekunden zurück, während Uldal auf Rang drei lag. Die Entscheidung fiel beim letzten Stehendschießen. Christiansen patzte einmal, lud aber blitzschnell nach, traf und gab Vollgas auf der Schlussrunde. Das brachte seinem Team den Sieg.

Fotos: IBU/ Nordic Focus, Svensk Skidskytte

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